Am Freitag, den 17.04.2026, fand im Lindenhof eine Informationsveranstaltung des Vereins „Enser Möbel und Mehr e.V.“ statt. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über das wichtige Thema Vorsorge im Krisenfall, insbesondere bei einem länger andauernden flächendeckenden Stromausfall, zu informieren.
Als Gäste und Referenten waren vertreten:

  • Frau Katrin Püttschneider, Fachdienstleiterin „Sicherheit und Ordnung“ der Gemeinde Ense
  • Heinz Michael Kaulmann vom DRK Ense
  • Thomas Meier, Leiter der Feuerwehr Ense
  • Thomas Lenze, Pressesprecher der Feuerwehr Ense
  • Johannes Schumacher, Löschgruppenführer der Löschgruppe Niederense
    Frau Püttschneider erläuterte die Aufgaben der Gemeinde Ense bei größeren Schadenslagen. Dabei ging sie insbesondere auf die Arbeit des sogenannten Stabes für außergewöhnliche Ereignisse ein. Dieser koordiniert im Krisenfall die Maßnahmen der Gemeinde und arbeitet eng mit den verschiedenen Hilfsorganisationen zusammen.
    Im Anschluss informierten die Vertreter der Feuerwehr Ense über ihre Strukturen, Aufgaben und Einsatzbereiche. Deutlich wurde, dass die Feuerwehr als ehrenamtlich organisierte Einheit eine tragende Rolle in der Gefahrenabwehr spielt und im Ernstfall schnell und professionell Hilfe leisten kann.
    Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Auswirkungen eines großflächigen Stromausfalls. Hier wurde aufgezeigt, wie stark unser Alltag von einer funktionierenden Stromversorgung abhängt – von Kommunikation und medizinischer Versorgung bis hin zur Lebensmittelversorgung. Bereits nach kurzer Zeit kann es zu erheblichen Einschränkungen kommen.
    Daher wurde den Teilnehmenden das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ nähergebracht. Eine wichtige Botschaft des kurzweiligen Nachmittags: Eine vollständige Rundumversorgung durch Einsatzkräfte ist im Katastrophenfall nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass jede Bürgerin und jeder Bürger selbst Vorsorge trifft – beispielsweise durch Vorräte, alternative Licht- und Wärmequellen sowie Notfallpläne.
    Abschließend erläuterte Heinz Michael Kaulmann vom DRK noch die verschiedenen Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz und erläuterte deren Aufgaben und zeigte Bilder von vergangenen Einsätzen.
    Nach dem Vortragsteil der Veranstaltung konnten alle Teilnehmer frisch zubereitetes „Notfall Essen“, das von Mitgleidern eines eines Kochclubs aus Neheim zubereitet wurde, probieren.
    Die Veranstaltung bot viele wertvolle Informationen und zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die Zusammenarbeit von Gemeinde, Feuerwehr und Hilfsorganisationen ist.
    Fazit: Gut vorbereitet zu sein, kann im Ernstfall entscheidend sein.“

Foto von links nach rechts :
Thomas Meier , Thomas Lenze, Heinz Michael Kaulmann, Katrin Püttschneider, Johannes Schumache