01.06.2019: Waldbrandübung der Feuerwehr Ense

Am Samstag, 1. Juni, hat die Feuerwehr Ense mit gut 45 Kameraden im Rahmen eines Sondertermines eine Waldbrand-Übung zwischen Niederense und Moosfelde durchgeführt.

Waldbrandübung

Auf Grund des extremen Sommers im letzten Jahr, den nicht ausreichenden Niederschlägen im Frühjahr und den Sturmschäden bzw. der Schwächung des Waldes durch den Borkenkäfer-Befalls wird auch in diesem Jahr schon bei einem normalen Sommer von einer erhöhten Waldbrandgefahr auszugehen sein.

Angenommen war ein Waldbrand ca. 2,5 km südlich von Himmelpforten.

Hauptaugenmerk laug auf der schnellen Brandbekämpfung über die Feuerwehrfahrzeuge und im Aufbau einer Wasser-Transportkette mit landw. Fahrzeugen. Hierzu wurden zwei landwirtschaftl. Transportfässer mit einem Fassungsvermögen von 12.000 Litern bzw. 20.000 Litern eingesetzt. Diese Fässer werden normalerweise beim Transport von Wasser in der Landwirtschaft oder von Substrat an der Biogasanlage genutzt.

Waldbrandübung  Waldbrandübung

Nach einer groben Reinigung wurden die Fässer im Bereich Himmelpforten über zwei Feuerlösch-Kreiselpumpen  mit Möhnewasser gefüllt. Der Transport über die geschotterten Waldwege erfolgte dann mit landwirtschaftlichen Schleppern. In der Näher des Brandortes wird das Wasser in einem Zwischenbehälter mit 5000 Liter Fassungsvermögen gepumpt, von woraus das Wasser dann über eine weitere  Feuerlösch-Kreiselpumpe und eine Schlauchleitung zum Brandort gefördert wird.

Ziel war es, die Abläufe einer solchen Förderkette zu üben und festzustellen, ob mit den großen Transportfässern effektiv im Wald gearbeitet werden kann.

Grundsätzlich bleibt festzuhalten, das durch die Anschaffung von Waldbrand-Garnituren (dünne D-Schläuche) die Arbeitsbelastung für die Einsatzkräfte vor Ort reduziert wird und der das vorhandene Wasser möglichst effektiv genutzt werden kann.

Waldbrandübung  Waldbrandübung

Der Wassertransport mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen auf den vorhandene Holz-Transportwegen hat sehr gut funktioniert und es sind durchaus erhebliche Transportmengen möglich. Auch der zeitliche Ablauf war ein großer Vorteil, da bereits nach 40 min das erste Fass vor Ort war!

Abschließend möchte sich die Führung der Feuerwehr Ense bei den Kameraden bedanken, die sich bei schönstem Wetter bereit erklärt haben, diese Übung durchzuführen. Der Dank gilt auch dem Staatsforst und dem Forstamt Rüthen sowie den privaten Waldbesitzern, die es ermöglicht haben, das diese Übung durchgeführt werden konnte.